What about riot? Eine Theorie des Aufstands

Wir schließen uns den Genoss*innen von PRP an:

Kurze Anmerkung zum Roten Abend vom 6. Juli 2018

Liebe Besucher*innen des Roten Abends, wir möchten, dass sich bei unseren Veranstaltungen alle Teilnehmenden wohlfühlen und insbesondere niemand diskriminiert oder beleidigt wird. Die Verwendung rassistischer Begriffe tut das immer, selbst wenn dies vielleicht nicht beabsichtigt ist.

Leider konnten wir diesen Anspruch am 6. Juli nicht gewährleisten, weshalb wir uns entschieden, die Veranstaltung vorzeitig abzubrechen. Wir möchten uns hier nochmal bei allen Anwesenden entschuldigen.

06. JULI | EINLASS: 19:00 UHR BEGINN: 20:00 UHR | ROTE FLORA

Eine gemeinsame Veranstaltung der Gruppe für den organisierten Widerspruch (Grow) und des Projekts Revolutionäre Perspektive (PRP).

Waren die Feuern auf dem Schulterblatt nun der Vorschein von
Emanzipation, eine Reaktion auf die Gewalt der Polizei und die
Zumutungen des Kapitalismus oder doch nur sinnentleerte und unpolitische Randale? Ein Jahr nach dem G20-Gipfel wollen wir uns fernab von verklärender Romantisierung oder vorschneller Distanzierung dem Phänomen des Riot annähern.

Welche gesellschaftlichen Widersprüche artikulieren sich im Aufstand, wie lassen sich solche Momente sozialgeschichtlich verstehen und wer sind die Akteure darin? Was hat all das mit dem Wandel von Arbeits- und Produktionsverhältnissen und damit den heutigen Formen des Kapitalismus zu tun? Antworten auf diese Fragen ersetzen die politische Auseinandersetzung mit dem konkreten Geschehen in Hamburg nicht, können aber helfen die Ereignisse theoretisch besser einzuordnen.

Achim Szepanski analysiert in seinem Vortrag unter anderem die Protestaktionen gegen den G-20 Gipfel und stellt eine Theorie des Aufstands vor. Angereichert werden seine Ausführungen durch die Rezeptionen ausgewählter Presse- und Medienberichte.

[Veranstaltung bei Facebook]

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